TOUR DE FRANCE

Empfehlungen für französische Musik und Konzerte

Französische Bands auf Tour – Konzerte & Musikempfehlungen

Monatlich Neuigkeiten zu TOUR DE FRANCE Parties, den Le Tour Sampler mit französischer Musik und vor allem Neues aus der französichen und francophonen Musikszene im Newsletter.
Thomas Bohnet ist Kenner der neuen französischen Musik und leidenschaftlicher Konzertgänger. Das Festival "Printemps de Bourges" lässt er sich nie entgehen und bringt neue Bandnamen und Musikempfehlungen mit.
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Album des Monats

Téme´ Tan: Teme Tan (Pias)

Ein bisschen erinnert mich Témé Tan an seinen berühmten Landsmann Stromae. Das mag zum einen an der gemeinsamen afrikanischen Herkunft liegen – wo Stromae ruandische Wurzeln hat, ist Tanguy Hasesvoets, so der richtige Name des Soundbastlers und Musikers, in der Republik Kongo geboren und zwischen Belgien und Kinshasa aufgewachsen. Doch auch musikalisch finden sich Parallelen. Beiden ist ein ausgesprochen breiter Musikgeschmack zu eigen, und wenn man sich das wundebare Debütalbum von Témé Tan anhört, dann sprüht auch dieser junge Beliger nur so vor Ideen.
Jedenfalls offenbaren die zwölf Titel, dass hier einer am Werk ist, der offensichtlich seine Ohren überall hat und die verschiedenen Einflüsse auch versteht glänzend einzusetzen.
Aufgewachsen mit Zouk, Rumba und anderen Weltmusikeinflüssen, sind ihm Brasiliens Sounds ebenso wenig fremd wie obskurer japanischer Electro-Pop von Cornelius &Co., HipHop, Electro und der interessante Soundbastard Congotronic. Aber auch Stromae oder der französische Rockstar –M- scheinen Spuren interlassen zu haben. So ist „Menteur“ ein an –M- erinnernder French-Pop-Heuler, während „Améthys“ HipHop beeinflusst ist.
Fingerklavier und afrikanische Bläser sind bei „Tatou Kité“ tragend, „Coup de Griffe“ klingt als hätte sich ein brasilianischer DJ in Tokios Szeneviertel Shibuya umgesehen, “Ouvrir La Cage“ sollte auch in Pariser Electro-Discos gespielt werden, während „Champion“ ein kleiner Ohrwurm ist.


Französische Musik – Konzerttips für November

Musik aus Frankreich live in Berlin
Melanie De Biasio
Die Belgierin ist eine bemerkenswerte Songwriterin. Zwischen Jazz und Rock pendelt die Sängerin, die im Oktober mit „Lilies“ ihr drittes Album veröffentlichen hat.
13.11. Columbia Theater
Nina Attal
Funk, Soul , Blues und Pop mit der jungen charmanten Sängerin. „Die junge Französin rockt, als hätten James Brown und Prince auf gar unverständliche Weise eine Tochter gezeugt“, hat ein Kollege geschrieben.
15.11. Privat Club
Aliocha
Kanadischer Songwriter, der in Paris geboren wurde. Gefördert hat ihn in Kanada kein Geringerer, als der kanadische Rockstar Jean LeLoup.
18.11. Privat Club
Carrousel
Ende September ist mit „Filigrane“, das neue, vierte Album des Schweizer Duos erschienen. Die Mischung aus Chanson und Pop, Folk und „Weltmusik“ finde ich nach wie vor überzegend, weshalb die TOUR DE FRANCE auch die Tour der Band präsentiert.
21.11. Privat Club
Benjamin Clementine
Der in Paris lebende englische Pianist ist ein Ausnahmetalent. Sein Debütalbum „At Least For Now“ schaffte es 2015 in die französischen Top Ten. Im selben Jahr bekam er auch einen „Victoire“ als „beste Liveentdeckung“. Grade ist sein zweites Album erschienen, das ziemlich gefeiert wird.
21.11. Philharmonie
Zoufris Maracas
Aus dem südfranzösichen Badeort Sète stammt die Band, deren anarchisch-freiheitlichen, antikapitalistischen Protestlieder mit Weltmusikelementen gemischt werden, Durchaus an Zebda oder La Rue Ketanou erinnern.
23.11. Maschinenhaus
Yasmine Hamdan
Das Tolle Yasmin Hamdan ist, dass sie Traditionelles mit Modernem mischt, mit arabischen Sounds flirtet, aber diese in einen modernen Kontext stellt. So hat sie es mit ihrem ersten Album „Ya Nass“ (2014) gemacht, mit ihrem jüngsten Album „Al Jamilat“ führt sie das weiter.
Ihre Songs schaffen den Spagat zwischen Pop und fast schon Experimentellem. Wo zum Beispiel der grossartige Titelsong auf die Tanzfläche abzielt, kommt „Café“ mit seiner metallischen Percussion fast schon experimentell daher. Electronic, arabische Sounds, Folk, Indie-Pop – Yasmin Hamdan schafft eine sehr eigene Klangwelt. Live ist das wirklich sehenswert.
28.11.
29.11.
Berghain

Musik aus Frankreich live in München
Melanie De Biasio
Die belgische Sängerin changiert zwischen Jazz und Rock. Im Oktober hat sie mit „Lilies“ ihr drittes Album veröffentlicht. Beeindruckte sie schon mit ihren ersten beiden Alben, hat „Lillies“, ihr Werk Nr 3, eher melancholische Tracks aufzubieten. Stimmungsvoll, atmosphärisch, eher düster als hell, musikalisch vielseitig, getragen von einer aussergewöhnlichen Stimme.
11.11. St. Matthäus Kirche
Les Millionaires
Münchens Antwort auf Stereo Total legt nach dem hübschen Debütalbum „Pink`s Not Dead“ (2015) mit „Never Mind The Money“ ein zweites, ebenfalls feines Album nach. 12 trashige Punk-, Rock- und Indierock-Songs, charmant auf französisch, deutsch und bayrisch gesungen. Getauft wird das Album am 15. November mit einem Konzert.
15.11. Unter Deck
Carrousel
Ende September ist mit „Filigrane“, das neue, vierte Album des Schweizer Duos erschienen. Die Mischung aus Chanson und Pop, Folk und „Weltmusik“ finde ich nach wie vor überzegend, weshalb die TOUR DE FRANCE auch die Tour der Band präsentiert.
16.11. Strom
Benjamin Clementine
Der englische Pianist, der in Paris lebt ist ein Ausnahmetalent. Mit „At Least For Now“ schaffte er es 2015 in die französischen Top Ten und bekam einen „Victoire“ als „beste Liveentdeckung“. Gerade ist sein zweites Album erschienen.
19.11. Philharmonie
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