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Le Tour de France newsletter, Nr. 9, 3. Oktober 2005
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http://www.le-tour.net
Bonjour und Guten Tag!
anbei unser monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen,
wo immer Ihr Euch auch grade aufhaltet.
Wie jeden Monat gibt es hier die Daten meiner "Franzosen-Disco",
CD-Tipps, Konzertdaten französischer und
frankophoner Acts und mehr. Wie immer unvollständig und rein subjektiv,
versteht sich.
Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet,
dann bitte einfach eine Rückmail: unsubscribe@le-tour.net.
Wir sehen uns, alles Gute und à bientôt
Thomas Bohnet
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Inhalt
1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour Volume 2 »
3. Neue Franzosen-Cds
4. Franzosen-Acts live
5. Meine Playlist
1. Tour de France Termine
Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine
findet
Ihr auch unter www.le-tour.net/termine
In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem
das
zuerst im legendären Club 2 über die Bühne ging, finden
die Parties nun seit
drei Jahren einmal im Monat immer der erste Freitag im Monat!!!
im Café
der Muffathalle statt. Co-DJ ist dort meist DJ Leakim alias Mikael Bourdon.
Manchmal haben wir auch die Halle als zweiten Floor dazugemietet.
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).
Fr 07. Oktober 2005 München, Muffat-Café Etappe 65
Sa+So 08.+09.Oktober 2005 Köln, Olivandenhof, Ski France Sa 14-19
Uhr, So 13-18 Uhr Eintritt frei !
Sa 22. Oktober 2005 Stuttgart, Schocken (im Rahmen der Französischen
Woche) 22 Uhr
Fr 28. Oktober 2005 Erlangen, E-Werk ab 22 Uhr
Sa 29. Oktober 2005 Berlin, Roter Salon Etappe 26, Grosse Party 2 Jahre
TDF in Berlin !
Fr 4. Novemer 2005 München, Muffat-Café Etappe 66
Sa 5. November 2005 Saarbrücken, Garage
Fr 25. November 2005 Berlin, Roter Salon Etappe 27 (ausnahmsweise an einem
Freitag !)
Fr 1. Dezember 2005 München, Muffat-Café Etappe 67
Sa 10. Dezember 2005 Berlin, Roter Salon, Etappe 28
2. "LeTour Volume 2"
Seit Anfang 2005 steht unser zweiter "Franzosen-Sampler" LeTour
The Best
In French Altenative Music (der Untertitel hätte auch heissen können:
das
Beste des Jungen Frankreichs oder ähnlich) endlich auch in den Läden.
Musikalisch ähnlich gelagert wie Volume 1 wird Euch, wenn Ihr den
ersten
gemocht habt, auch die zweite CD überzeugen. Versprochen! Mit dabei:
Cali,
Romeo, Kana (Plantation), Tarmac, Mickey 3d, Paris Combo, Sanseverino.
Phonoboy, Florent Marchet, Nada Surf und vielen andere.
Den Sampler gibt es natürlich auch bei den Parties.
Inzwischen gibt es beide Sampler übrigens auch bei Zweitausendeins!
In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen
Läden
zu erstehen support your local record dealer!!
MÜNCHEN Resonanz (Auenstrasse) und Optimal (Kolosseumstrasse)
BERLIN Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ Studio 1 (Am Schnetztor)
3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene
Various Artists: French Cuts 3 (Panatomic/Indigo,
VÖ: 10.10.2005)
Der Münchner Discjockey Martin Hemmel (regelmässig im Münchner
Atomic Café
als DJ am Start) ist ein echter Goldgräber. Mit den "French
Cuts 3" ist er
nun bereits zum dritten Mal in die Archive französischer Sixties
abgetaucht
und holt bekanntes und unbekanntes, spekatkuläres und amüsantes
aus den
Untiefen französicher Pop- und Beatproduktion dieser Zeit. Wobei
auch
durchaus am Thema interessierte Menschen hier überrascht sein dürften.
So
ist zum Beispiel der Eröffnungstrack eine echte Kuriosität:
Nimmt sich doch
Virigine Rodin des Soundtracks der legendären deutschen
Kult-Science-Fcition-Serie "Raumpatrouille Orion" (französische
LeserInnen,
die das nicht kennen ran an die DVDs!) an und verbindet diese grandiose
Filmmusik von Peter Thomas (eigentlich ein Instrumental) mit französichen
Vocals. Mit Brigitte Bardot (eines ihrer schönstn Stücke "Tu
veux ou tu veux
pas"), Dick Rivers, dem Synthie-Pionier Pierre Henry ("Psyche
Rock"), der
wunderbaren Dani, Eddy Mitchell und Claude François sind gleich
einige
Grössen der Zeit zu hören. Dazu gibt es etliche weniger bekannte
Interpreten
wie Eric Charden oder Thierry Vincent mit der "Munich Party",
1968 als Teil
einer internationalen Doku über "Les Teenagers" entstanden.
Erick St.
Laurent ist gleich zwei mal mit Tracks vertreten. Mit dem fantastischen
Beat
"Le Temps d`y penser" und der Coverversion des Monkees-Hits
"I´m a
believer". Wie schon beim French Cuts 2, hat`s für meinen Geschmack
mit eben
diesem Titel und noch zwei, drei anderen Tracks zuviel eher belanglose
Coverversionen auf dem Album. Braucht man die französischen Fassungen
von
"Happy Together" (Turtles) oder "For Your Love" (Small
Faces) wirklich?
Macht ncihts, bei 25 Songs fallen die paar Ausfälle nicht ins Gewicht.
Mutig
auch, dass mit Notre Dame, Les Terribles und den Münchner Phonoboy
(grossartige Version ihres "Atomique") gleich drei neue, an
den Sixties
orientierte Bands mit drauf sind. Für French Cuts 4 empfehle ich
zudem: La
Position du Tireur Couché (Kritik siehe unten).
La Position Du Tireur Couchè: Acapulco
(Naive, Import)
Die Band aus Clermont Ferrand hat schon vor drei Jahren beim
Newcomer-Festival innerhalb der Printemps de Bourges für Aufsehen
gesorgt.
Danach ist ein Chanson ("Les femmes mariées") auf einem
der Sampler der
Pariser Musikzeitschrift Les Inrockuptibles aufgetaucht. Wer die Sixties
liebt, Pink Martini mag und auf French Cuts steht, der greife bei diesem
hübschen Debütalbum ungeniert zu. Kackfreche Bardot-Gainsbourg-Hommage
mit
zehn amüsanten, manchmal richtig ohrwurmigen Stücken. Tolle
Platte, das.
Leider nur als Import erhältlich; die CD schreit allerdings danach,
auch
hier veröffentlicht zu werden. Das hat Potenzial.
Georges Moustaki: Vagabond (Virgin/EMI)
Der grosse alte Mann des französischen Chansons mit der erstaunlich
jungen
Stimme: ehrlich, der Mann ist inzwischen 71 und man hört es ihm kaum
an.
Lassen mich persönlich einige der doch sehr ruhigen, traditionellen
Chansons
kalt, finde ich Moustakis erneuten Flirt mit der brasilianischen Musik
("Tom" oder die Neueinspielung von "Les eaux de mars")
wunderbarst.
Französisches Chanson und brasilainische Musik tauschten sich ja
immer schon
gerne aus: Ob nun Moustaki Tom Jobim coverte oder die brailianische
Sängerin sich an Moustakis "Joseph" heranmachte (1970).
Moustaki selbst
besuchte Brasilien 1972 zum ersten Mal. "Vagabond" hat er nun
wieder in
Brasilien aufgenommen.
Various Artists: Le Pop 3 (Le Pop Musik/Groove
Attack, VÖ: 04.10.2005)
Françoiz Breut: Une saison volée
Mathieu Boogaerts: Michel
(beide Le Pop Muisk/Groove Attack, VÖ; 17. Oktober 2005)
Hier meine Kritik für die SPEX (November 2005):
"Die Herbst-Grossoffensive des Kölner "Franzosen"-Labels
Le Pop beschert uns
nicht nur Volume 3 der schönen Nouvelle-Chansons-Reihe "Le Pop"
sondern auch
die beiden jüngsten Alben der Bretonin Françoiz Breut und
des Pariser
Songwriters Mathieu Boogaerts.
Die Kollegen Fröschke und Witteler haben mit ihrem ersten Sampler
"Le Pop"
vor drei Jahren den kleinen Franzosen-Hype mit losgetreten. Inzwischen
ist
es etwas ruhiger um Franzosen-Pop geworden, gleichwohl erscheinen wie
selbstverständlich endlich auch diverse Alben hierzulande. Ob nun
aktuell
von Keren Ann, Camille und Karin Clercq oder demnächst auch das neue
Werk
der Indierocker Mickey 3d.
Le Pop 3 ist eigentlich schon Le Pop 4, rechnet man den Sampler "Le
Pop en
Duo" mit dazu. Neben neuen Stücken inzwischen bekannter Grössen
der jungen
Chanson-Pop-Szene, ob nun von Thierry Stremler, Albin de La Simone, dem
Kanadier Jerome Miniére, Boogaerts, Breut oder dem Superstar Vincent
Delerm
(mit dem schönsten Stück seines zweiten Albums "Le filles
de 1973 ont trente
ans") haben sich die Macher wieder als echte Scouts erwiesen und
Newcomer
wie Bertrand Belin, Pierre Lapointe und die fantastische Fréderique
Dastreivgne zutage gefördert. Auch vom Kanadier Stefie Shock, der
schon auf
dem Le Pop En Duo, zu hören war hat man dessen Hit "Un homme
à la mér"
draufgepackt, ebenso wie neues der aus St. Etienne kommenden Mickey 3d
und
ein Stück vom in Frankreich erfolgreichen neuen Album der Sängerin
Camille,
die man hierzulande als Sängerin des formidablen Projekts Nouvelle
Vague
kennt.
Mit der Veröffentlichung des dritten Albums von Françoiz Breut
gingen in den
vergangenen Monaten verschiedene deutsche Labels schwanger, Le Pop Musik
macht das nun wahr. Die Breut ist zurecht eine der Lieblinge der Szene,
die
auch im Ausland , nicht zuletzt unter MusikerkollegInnen (von Calexico
über
Walkabouts und den Go-Betweens bis zu den grossartigen Herman Düne),
ihre
Fans hat. "Une saioson volée" ist wie schon der brillante
Vorgänger "Vingt
à trente mille jours" ein kleines Meisterwerk. Obwohl nicht
immer gleich
zugänglich und an manchen Stellen auch ein wenig verquast. Françoiz
Breut
ist manchmal düster und dunkel, gelegentlich spröde, sie rockt,
wie hier bei
"La certitude" oder "La boite de nuit", sie betört
wie beim schönsten Stück
der Platte, dem gemeinsam mit ihrem "Ex" Dominique A geschriebenen
"KM 83"
und sie bezaubert beim wunderbaren Duett "Over all" mit Joey
Burns von
Calexico. Sehr eigenwillig ist die Coverversion eines Chansons der
französischen Pop-Ikone Françoise Hardy, "Le premiert
bonheur du jour".
Der dreissigjährige Mathieu Boogaerts wird gerne wegen seiner Arbeitsweise
und den lautmalerischen Texten mit Dominique A verglichen. Doch wo Dominique
A live und auf Platte gerne auch mal zuwischendurch den Berserker gibt
und
kräftig zulangt, ist Boogaerts immer der eher introvertierte Sensible.
Mit
einer mehr als sanften Stimme und einer angenehmen Lässigkeit im
Gitarrenspiel, das auch afrikanische Rhythmen und Reggae aufgreift, perlen
seine Chansons mehr als sie rocken. So auch auf dem vierten Album "Michel",
dem man ebenfalls, wie dem Werk der Breut, Zeit geben sollte, sich ins
Ohr
zu setzen."
Thomas Bohnet
Bertrand Burgalat: Portrait Robot (Tricatel/Hit
Thing Records/Indigo, VÖ: 24.10. 2005)
Das zweite Album des Pariser Produzenten, Musikers, Arrangeurs,
Tausendsassas wird kurz nach seiner Veröffentlichung auch in Deutschland
erscheinen.
Hier meine Kritik in der Schweizer Musikzeitung LOOP (Oktober 2005):
Vorab: ich hege grosse Sympathien für den Pariser Komponisten, Arrangeur,
Ideengeber und Multinstrumentalisten und ich schätze ihn, wenn er
für andere
arbeitet. Zum Beispiel für Laibach, Pizzicato Five oder die Einstürzenden
Neubauten, für den Literaten und absoluten Nicht-Sänger Michel
Houellebecq,
die Amerikanerin April March oder die Schauspielerin Valerie Lemercier,
deren herrliches Easy-Listening-Album "Chante" er vor acht Jahren
produziert
hat: sein vielleicht bestes Album bislang.
Wenn Burgalat allerdings selbst als Musiker in Erscheinung tritt, dann
ist
das leider oft nicht so wahnsinnig spannend. Schon das Debütalbum
"The Sound
Of Music" (2001), auf das wir Fans jahrelang hatten warten müssen,
war ein
wenig enttäuschend. Und auch "Portrait Robot" hinterlässt
einen erstmal
ratlos. Was zugegebenermassen nicht zuletzt mit Burgalats Gesang
zusammenhängt, denn der Mann kann leider definitiv nicht singen.
Das hören
wir beim hübschen Easy-Listening-Pop "Spring Isn`t Fair"
ebenso wie bei
"Ripples" . Der französische Akzent bei den englisch gesungenen
Stücken ist
dann ebenfalls so eine Sache. Das kann durchaus Charme haben, bei BB leider
nicht und erinnert mich eher an die seligen Zeiten, als der deutsche Sänger
Frank Bornemann mit seinen Eloy englisch neu erfunden hat. Ich weiss nicht,
warum er sich das antut und nicht einfach mit richtigen Sängern gearbeitet
hat. Denn an sich sind die Songs/Chansons recht hübsch geworden,
vielseitig
mit teilweise abenteuerlichen Arrangements, orchestriert mit Chor und
allem
Schnickschnack. Vielleicht bin ich etwas zu streng aber der Gesang
stört
doch bei den meisten Stücken.
tb
rinoçérose: Schizophonic
(V2, VÖ; 26.09.2005)
Neues Werk französischen House-Rock-Funk-Band. Hier meine Kritik
im
Schweizer LOOP Oktober 2005:
1999 überraschten die beiden Franzosen Jean Philppe Freu und Patrice
Carrié
mit ihrem Debütalbum "Installation Sonore" und einem sehr
eigenen Sound:
Housemusik gespielt mit Rockmitteln, quasi eine Rockband, die sich House
angenommen hat und die repetitiven Momente des House aufs Gitarrengriffbrett
übertragen hat. Was das Duo im bürgerlichen Beruf übrigens
beide
Psychologen auch live mit grosser Band exzellent umgesetzt hatte.
Album
Nummer Zwei war dann leider schon etwas schwächer und nicht mehr
wirklich
spannend und auch das neue Werk "Schizophonic" hinterlässt
einen
zwiespätligen Eindruck. Guten Dance-Rock-Tracks wie "Skin"
oder "Pleasure
And Pain", beide gesungen vom ehemaligen Sänger der britischen
Ride, Mike
Gardener, steht ungeniessbare, kaum ein Klischee auslassende Rockgrütze
wie
"Bitch" gegenüber, wo Sängerin Jessie Chaton die ACDC-Schlampe
machen darf
oder das ähnlich gelangerte "Get ready no", wo sich Nuuti
Kataja von dieser
unsäglichen finnischen Suicide-für-Arme-Band Dead Combo abmüht,
cool zu
klingen. Daneben gibt es 80s inspirierte wavige Tracks und das schöne
"My
demons", das wie eine gute Melange aus Prince und Stone Roses klingt.
Ganz
lustig: das deutsch gesungene "Fahr zur Hölle", das mit
zu den besseren
Tracks des Albums gehört.
tb
Various Artists: Sommerhundesöhne
(Colosseum)
Soundtrack zum neuen deutschen Roadmovie "Sommerhundesöhne"
von Cyril
Tuschi. mit den Schauspielern Stipe Erceg ("Die fetten Jahre sind
vorbei")
und Fabian Busch ("Liegen lernen") Grossartige Musikzusammentstellung,
die
französische Chansons von Camille und Benjamin Biolay mit deutschem
Indie-Rock von den Münchner Cosmic Casino (super Song: "Microsoft"),
Dazerdoreal und Scumbucket nebeneinander stellt. Dazu brasilianische Sounds
und osteuropäisches und andere World Music.
Mr. Oizo/Quentin Dupieux: Moustache (Half
Scissor), F Communications/Pias)
Neues Album vom lustigen House-Puppen-Produzenten, wir erinnern uns an
die
gelbe Jeanswerbungs-Puppe Flat Eric (1999).
Auch u.a. jüngst erschienen und hier schon vorgestellt:
Camille: Le fil (Labels/EMI)
Keren Ann: Nolita (Capitol/EMI)
High Tone: Wave Digger (Jarring Effects/PIAS)
VA: Ich möchte ein Eicher sein (Poor
Records/Al!ve)
Karin Clerq: Aprés l`amour (PIAS)
Mickey 3d: Matador (EMI, Import)
Pascal From Bollywood: dito (Naive, Nuzz.com)
Kana: Entre Frères (Beatscience/Peacelounge/Al
!ve)
Various Artists: So Young But So Cold Underground
French Music 1977-1983 (Tigersushi/Import)
Orwell: Archipel (Apricot Records)
Jérome Minière:..chez Herri
Kopter (Le Pop Musik/Groove Attack)
Samir Essahbi & Rai-X: Ne plus te croire
(Sound Service Schweiz/Import)
Colder : Heat (PIAS)
M83 : Before The Dawn Heals Us (Labels/EMI)
Yann Tiersen: Les Retrouvailes (Labels France)
Amadou & Mariam: Dimanche à Bamako
(Warner Music)
Pauline Croze: dito (Wagram
Tryo: De Bouches à Oreilles Live
(Salut/Sony
Rubin Steiner: Drum Major! (RCA/BMG)
Sandrine Kiberlain: Manquait plus qu`ça
(Virgin France)
Phonoboy: Très chic, trashig (Redwinetunes/RTD,)
4. Franzosen-Acts live auf Tour
Einen schönen Überblick über die Konzerte französischer
und frankophoner
Acts bietet die Seite des Berliner Exportbüros:
www.french-music.org/concerts
Mini Moustache
Die Begeisterung für französischen Pop trägt hierzulande
Früchte. Mini
Moustache sind einer recht amüsante neue Rock-Pop-Band aus Deutschlands
Südwesten. Infos unter www.minimoustache.de.
14.10. Köln-Blue Shell
16.10. München-Land Unter (Optimol-Gelände)
17.10. Kassel-Gleis 1
18.10. Heidelberg-Zieglers
19.10. Rastatt-Schnick Schnack
20.10. Freiburg-Freiburg Bar
21.10. Neu-Ulm-Café D`Art
22.10. Stuttgart-Schocken
Phonoboy
Münchens French-Pop-Party-Powerkapelle auf Tour. Immer noch aktuell:
ihr
schönes Album "Trés chic, trashig". Mehr Infos unter
www.phonoboy.de
19.10. Augsburg-Kerosin
22.10. Memmingen-Grünes Haus
26.11. Ingolstadt Rote Raupe Party
Yann Tiersen
Mit dem Erfolg des Soundtracks zur "Fabelhaften Welt der Amélie"
begann vor
vier Jahren die neuerliche Begeisterung deutscher Musikfans für
französischen Pop wieder zu erwachen. Tiersen, einer der wichtigsten
Vertreter des modernen französischen Pops, führte allerdings
auch in
Frankreich vor seinem Soundtrack-Erfolg ein Schattendasein. Musikalisch
irgendwo zwischen französischem Chanson, minimalistischen Pop, moderner
Klassik und Soundtrackmusik, wie sie auch die Kollegen Michael Nyman (der
Hauskomponist des brittischen Filmemachers Peter Greenaway) oder der leider
viel zu wenig bekannte Wim Mertens schon vor ihm gemacht haben, liegen
Tiersens Kompositionen. "Les Retrouvailes" heisst sein jüngstes
Album, das
wir hier auch schon vorgestellt hatten. Live ist das unbedingt auch zu
empfehlen. Mehr Infos zur Tour auf www.francophonic.com
27.10. München-Muffathalle
28.10. Köln.Kantine
29.10. Hamburg-Grosse Freiheit 36
Keren Ann
Live immer ein Erlebnis. Eigentlich ist sie die legitime Erbin von Françoise
Hardy. Zart, sanft meist die Songs/Chansons. In Bourges wurde sie unlängst
von einem Streichorchester begleitet. Der Aufwand ist in Deutschland leider
nicht zu bezahlen, aber auch mit kleiner Band sollte das spannend sein.
Im
September erscheint das jüngste Album der 31jährigen, "Nolita"
endlich auch
in Deutschland. Mehr Infos zur Tour bei den Kollegen unter www.bseliger.de
und bei www.kerenann.com
17.10. A-Wien, WUK?
19.10. Leipzig, NATO
2010. Hamburg, Fabrik
21.10. Berlin, Arena Glashaus
22.10. Bonn-Harmonie
23.10. Stuttgart, Theaterhaus
24.10. Heidelberg, Karlstorbahnhof
25.10. Frankfurt, Mousonturm Studio
Etienne de Crecy
Frankreichs House-Gott an den Reglern. Einst ein Teil des Duos Motorbass,
machte sich De Crecy später mit dem Grosswerk "Superdiscount"
untersterblich. Auch sein Solo "“Tempovision" war grosse
Klasse: ich weiss
bis heute nicht, warum die Single "Am i Wrong" nie RICHTIG gross
geworden
ist.
21.10. München-Ampere
French Cuts 3
Plattentaufe von Martin Hemmels schöner neuer Compilation mit französischen
Sixties-Sounds. Siehe auch Plattentipps.
22.10. München-Atomic Café
Amadou & Mariam
Blindes Musikerpaar aus Mali, deren feines neues Album von Manu Chao hörbar
produziert worden ist. Nicht zuletzt auch live unbedingt sehenswert.
28.10. München, Muffathalle
29.10. Berlin-Kesselhaus
30.10. Hamburg-Markthalle
Watcha Clan
Sehr tanzbares Multi-Kulti-Reggae-World-Gemisch
25.11. Saarbrücken-Hellmut Club
25.11. Rudolstadt-Saalgarten Club
27.11. Essen-Katakomben Theater
29.11. Leipzig-Nato
30.11. Köln-Gebäude 9
01.12. Berlin
02.12. Kiel-Alte Meierei Club
03.12. Lübeck-Treibsand Club
04.12. Berlin-Kato
Mei Tei Sho
Gerade war man noch mit den Kollegen aus Lyon, Peuple d`l herbe und Hightone
unterwegs, nun machen Mei Tei Sho alleine was los. Heftige Mixtur aus
Afro-Jazz und Rock mit Reggae.
03.12. Heidelberg-Halle 2
04.12. Stuttgart-Laboratorium
05.12. Bonn-Klangstation
07.12. Bremen-Schlachthof
08.12. Rostock-Mau Club
09.12. Lübeck-Treibsandclub
10.12. Leipzig-Moritzbastei
NoJazz
Ziemlich gute Mixtur aus Jazz, Dub, Funk, Electro, Rock, etwas Rap und
vielem anderen. So zu hören auf "Have Fun", dem neuen Werk
der Pariser Band.
Mehr Infos unter www.transatlantico.com
8.12. Bremen-Schlachthauf
9.12. Friedrichshafen-Bahnhof Fischbach
10.12. A-Innsbruck-Treibhaus
13.12. Berlin-Tränenpalast
15.12. Darmstadt-Centralstation
16.12. CH-Zürich-Moods
17.12. CH-Rubigen-Mühle Hunziken
18.12. Trier-Forum
19.12. Köln-Underground
5. Meine Playlist: Nicht nur französisches
Element Of Crime: Der Mittelpunkt der Welt........Sven
Regener schreibt mit
die besten deutsche Texte. Poetisch und humorvoll. Musikalisch nach wie
vor
sehr sehr hübscher schläfriger romantischer Rock. Wenn ich französischen
Freunden gute deutschsprachige Musik empfehle, dann diese Berliner Band,
der
auch im 20sten Jahr ihres Bestehens, die Ideen nicht ausgehen. Sven Rgener
kennt man inzwischen auch als sehr erfolgreichen Buchautor ("Herr
Lehmann",
"Neue Vahr Süd").
Art Brut: Bang Bang Rock and Rolll....vergesst
Block Party, Franz Ferdinand
& Co. Art Brut sind das zur Zeit Beste von der Insel! Auch live sehr
charmant und überzeugend. Leave the lights on!
Rita Lee: Build Up....Wiederveröffentlichung
eines Albums von 1970 der
brasiianischen Sängerin, die einst auch bei den legendären Os
Mutantes aktiv
war. Zwischen Samba, Bossa Nova und internationalem Pop. Mit einer schönen
Coverversion von "Joseph" von Georges Moustaki. Sehr eigen.
Klasse!
Blue Mountain:dito.......wahnsinniges Debüt-Album
der kanadischen Band, die
hier zusammenbringen, was nicht unbedingt zusammengehört: stampfender,
schwerer Bluesrock und NY-underground; eigenartiges, sehr spannendes Album,
das überrascht...bin gespannt , wie die live sind.
The Movement: Revolutionary Sympathies....starkes
Trio aus Dänemark mit
sozialistischen Songs zwischen Punk im Stile der Clash und Modrock à
la Jam.
Erinnern mich manchmal auch an die guten alten Redskins!
Mickey 3d: Matador....sehr feines, viertes
Album des Trios aus St. Etienne.
Soll wohl demnächst auch in Deutschland veröffentlcht werden.
Richard Hawley: Coles Corner....pathosschwanger,
grosser Pop des einstigen
Pulp-Mitstreiterts..auch live vorzüglich..im Oktober auf Tour..
Muchachito Bomb Infierno: Vamos que nos
vamos....schon ein paar Monate
draussen, habe ich dieses Kleinod erst jetzt entdeckt. DIE Mestizo-Band
aus
Barcelona zur Zeit. Latin meets Rockabilly, Garagenrock und Salsa.
Fantastisches Gemisch. Live noch besser
The Decemberists: Picaresque.....wie Arcade
Fire stiefeln auch die
Decemberists durch Folk, Rock und anderes...sehr eigen, sehr schön...
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Kontakt:
Thomas Bohnet
Postfach 14 06 46
80456 München
Meine homepage: www.le-tour.net
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