| |
Le Tour de France newsletter,
Nr. 11, 1. Dezember 2005
.............................................................................
http://www.le-tour.net
Bonjour und Guten Tag!
anbei unser monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen,
wo immer Ihr Euch auch grade aufhaltet.
Wie jeden Monat gibt es hier die Daten meiner "Franzosen-Disco",
CD-Tipps, Konzertdaten französischer und
frankophoner Acts und mehr. Wie immer unvollständig und rein subjektiv,
versteht sich.
Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet,
dann bitte einfach eine Rückmail: unsubscribe@le-tour.net.
Wir sehen uns, alles Gute und à bientôt
Thomas Bohnet
***************************************************
Inhalt
1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour Volume 2 »
3. Neue Franzosen-Cds
4. Franzosen-Acts live
5. Meine Playlist
1. Tour de France Termine
Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine
findet Ihr auch unter www.le-tour.net/termine.htm
In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem
das zuerst im legendären Club 2 über die Bühne gegangen
ist, finden die Parties nun seit drei Jahren einmal im Monat – immer
der erste Freitag im Monat!!! – neuen Muffat-Club Ampere statt.
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).
Geplant ist für 2006, dass die TOUR DE FRANCE alle 2 Monate in Erlangen
(E-Werk) und einmal vierteljährlich in Saarbrücken (Hellmut)
Station machen wird.
Andere Städte zwischen Konstanz und Hamburg, Zürich und Wien
stehen unregelmässig auf dem Programm. Wer die Tour de France booken
möchte, schicke mir bitte ein mail: thomas@target-concerts.de
Fr 2. Dezember 2005 München, Muffat-Ampere, Etappe 67.
Ab sofort finden die Münchner Parties im neuen Muffat-Club Ampere
statt. Das Ampere ist wesentlich grösser als das Café und
bietet auch mehr Sitz –und Rückzugsmöglichkeiten !!
Sa 10. Dezember 2005 Berlin, Roter Salon, Etappe 28
Die Daten 2006
Fr 6. Januar 2006 München, Muffat-Ampere, Etappe 68
Sa 21. Januar 2006 Saarbrücken, Hellmut, Etappe 2
Sa 28. Januar 2006 Berlin, Roter Salon, Etappe 29
Fr 3. Februar 2006 München, Muffat-Ampere, Etappe 69
Sa 18. Februar 2006 Berlin, Roter Salon, Etappe 30
Fr 03. März 2006 München, Muffat-Ampere, Etappe 70
Fr 10. März 2006 Berlin, Roter Salon, Etappe 31, mit Liveband Mini
Moustache
Fr 17. März 2006 Erlangen, E-Werk, Etappe 3
Sa 1.April 2006 Saarbrücken, Hellmut, Etappe 3
Fr 7. April 2006 München-Muffat-Ampere, Etappe 71
Sa 22. April 2006 Berlin, Roter Salon, Etappe 32
Veranstalter können sich direkt an mich wenden : thomas@target-concerts.de
2. "LeTour Volume 2"
In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen
Läden zu erstehen – support your local record dealer!!
MÜNCHEN – Resonanz (Auenstrasse) und Optimal (Kolosseumstrasse)
BERLIN – Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ – Studio 1 (Am Schnetztor)
3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene
Saian Supa Crew: Hold Up (Labels/ GermanyEMI)
Drittes Album der Pariser HipHop-Crew, die längst MC Solaar und IAM
als beliebteste Rapband Frankreichs abgelegt hat. Zur Zeit sind die Rapper
beliebte Interviewpartner internationaler Journalisten, die in Sachen
Pariser Jugendunruhen, Banlieue und brennender Autos unterwegs sind und
hier ihre O-Töne suchen/finden oder auch nicht.
Lange hat sich die Posse mit ihrem neuen Werk Zeit gelassen –seit
dem zweiten Album "X-Raisons" sind doch auch schon über
3 Jahre vergangen. Bekannt wurde das in den Banlieus von Paris 1997 gegründete
Sextett durch seinen vielseitigen Sound, der auch mühelos Raggamuffin
und Zouk ins Soundkonzept integrierte mit dem Debütalbum "KLAR"
und der Hitsingle "Angela" 1999. Seither sind die Pariser so
etwas wie die grossen Gegenspielder der "alten" IAM aus Marseille
um den HipHop-Thron. Mit dem vielseitigen, mit Hits gespickten "Hold
Up" werden die Sechs die Südranzosen endgültig vom Thron
stossen. Auch wenn das letzte Werk der IAM nicht so schlecht war. Bei
der SSC, inzwischen zum Quintett geschrumpft, schrauben sich zuerst die
flotten Tacks "La patte" (hit!) und "Jungle" ins Ohr.
Aber auch andere eher R&B-orientierte Nummern haben Hitpotential und
auch wer die sanftere Seite der Band liebt, wird mit dem Akustik-Reggae
"Rouge Sang" gut bedient. Das jazzige Mama, "Jacko"
mit Akkordeon und andere Tracks mit Electro-Einschlag unterstreichen die
Vielseitigkeit der Pariser. Als Gäste wirken übrigens unter
anderem mit: Patrice (bei "96 Degresse") und die zurecht gelobte,
französische Sängerin Camille, die selbst mit ihrem Zweitling
"Le fils"gerade die französischen Charts erobert hat und
hier mit eher nerviger Junggörenstimme bei "Si j`avais su"
zu hören ist.
Orange Blossom: Everything must change
(NRW Records/NRW Vertrieb)
Arabisch angehauchte Weltmusik trifft auf elektronische Dancefloor-Sounds
bei dieser Multikulti-Band aus Nantes. Elektro, Dub, so was wie Trip-Hop,
Houserhythmen, dunklere Industrialsounds, Wave-artiges auf der einen Seite,
arabische Rhythmik, arabischer Gesang von Sängerin Leila Bounous,
Streicher, eine maghrebinische Violine, orientalische Melodein und anderes
auf der anderen Seite. Orange Blossom schaffen die stimmige Verbrüderung
der Welten und Stile, ohne dass man sich verbiegen muss. Manchmal klingt
das, als würden Tuxedomoon mit den Stereo MCs und Dissidenten zusammen
im Studio aufnehmen und Tricky nimmt auf dem Produzentenstuhl Platz. Dass
man auch seine Filmmusik-Lektion gelernt hat, zeigt der einzige französisch
gsungene Track, "Souffrance", der sich recht freimütig
bei Ennio Morricones Soundtrackschaffen bedient, während der folgende
Track "Bendimina" dann auch noch moderne Klasik bereithält.
Feines Album, das laut gehört werden will. Obschon bereits Mitte
der Neunziger Jarhe gegründet, ist "Everyhing must change"
erst das zweite Album der Band (Nummer Eins, "D.I’.Y."
ist 1997 erschienen). Wo die Single "Habibi" modernster Clubsound
ist, kommt der Bonustrack "Ayoub" traditionell arabsich daher:
mit der uralten ägyptischen Arghoul-Flöte die wie eine Klarinette
klingt, und Trommeln, den Derboukas.
Tetes Raides: Qu`est-ce qu`on s`fait chier
(NRW Records/NRW Vertrieb)
Während in Frankreich gerade das neue Werk der Band ("Fragile")
erscheint, kümmert sich NRW Records verdienstvollerweise darum, das
schon 2003 in Frankreich erschienene Album der Tetes Raides dem deutschen
Markt zugänglich zu machen. Von diesem Werk stammt u.a. das wunderbare
Stück "Go Away", ein flotter Anarcho-Folk mit Balkaneinschlag,
das seit eineinhalb Jahren einer der Hits bei den Tour-de-France-Parties
ist. Ursprünglich hätte dieser Titel auch auf LeTour Vol 2 sein
sollen: allein, die Plattenfirmen-Gewaltigen (der Multi Warner Music)
wollten das damals – aus welchen Gründen auch immer –
nicht. "Go Away" ist nicht der einzige feine Titel auf diesem
Prachtwerk einer grossartigen Band. Vielseitig wie eh und je, verschmelzen
Tetes Raides Folk mit Rock, Art-Punk mit Balkan-Folk, ein wenig Jazz mit
Chanson, Die Gruppe ist nicht zuletzt live eine Offenbarung, wie ich bei
ihrem Konzert während der letzten Popkomm in der Kulturbarauerei
sehen durfte.
Vor über 20 Jahren gegründet, gehören Tetes Raides mit
ihrer Mixtur aus Rock, Punk, Anarcho-Folk und Chanson mit stark ausgeprägtem
politiiscen Bewusstsein mit zu den stilbildenden Bands der französichen
Szene. Wenn man so will, sind viele der zur Zeit so erfolgreichen Bands
wie Tryo, Java, Les Hurlements d`Leo oder La Rue Ketanou von den Tetes
Raides beeinflusst. Experimentierfreudig variiert die Band ihren Sound
und sieht sich auch immer in anderen Genres um, ob nun beim Balkan-Folk
oder im Reggae. Live ist nicht nur das Zusamenspiel beeindruckend sondern
auch dass immer mal wieder die Instrumente flott durchgewecheselt werden.
Jane Birkin Rendez-Vous avec Jane (EMII,
DVD)
Einstündige sehr schöne Doku-Spielfilm-DVD über Jane Birkins
Arbeit an ihrem jüngsten, 2004 erschienen Album "Rendez-vous".
Wir sehen in dieser charmanten und auch sehr amüsanten Dokumentation
die Birkin bei ihrer Arbeit mit einigen der Duett-Partner zu dieser wunderschönen
CD. Ob sie nun mit Etienne Daho im alten abgeschleppten Auto sitzt, mit
Paolo Conte vor dem Konzert musiziert oder mit Cali dessen Hommage "Jane"
in einer Pariser Bar einspielt. Sichtlich gerührt ob des Stückes
des jungen Südfranzosen. Wenn sich zu Beginn Jane Birkin und Marianne
Faithful im mondänen Hotel gegenüberstehen und zur schlcihten
Klaiverbegleitung des Kanadiers gonzalez das grandiose Roxy-Music-Stück
"In Every Dreamhome A Heartache" singen, das hat was, genauso
wie das Duett mit Daniel Darc. Mickey von Mickey 3d, Dominique A, Christophe
Miossec, Yann Tiersen, Beth Gibbons, Alain Chamfort und Alain Bashung
sind weitere Partner die auftauchen. Ein schönes Porträt der
58jährigen Sängerin, die noch immer gerne von ignoranten Kritkern
als blosse Gainsbourg-Muse dargestellt wird. Hier zeigt sie sich,wie auf
der Bühne auch, sehr offen, ungekünstelt und charmant. Die DVD
ist übrigens mit englischen Untertiteln ausgestattet.
Auch u.a. jüngst erschienen und hier schon vorgestellt:
Dionysos: Monsters In Love (Trema/Universal/nur
Import)
Katerine: Robots après tout (nur Universal
Import)
Cadet: Popscriptum (Les Artistes Anonymes/Faro:
www.thierrycadet.com
Judith Juillerat: Soliloquy (shitkatapult/kompakt/Al!ve)
Various Artists: French Cuts 3 (Panatomic/Indigo)
La Position Du Tireur Couchè: Acapulco
(Naive, Import)
Georges Moustaki: Vagabond (Virgin/EMI)
Various Artists: Le Pop 3 (Le Pop Musik/Groove
Attack)
Françoiz Breut: Une saison volée
(Le Pop Musik/Groove Attack)
Mathieu Boogaerts: Michel (Le Pop Musik/Groove
Attack)
Bertrand Burgalat: Portrait Robot (Tricatel/Hit
Thing Records/Indigo)
rinoçérose: Schizophonic (V2)
Camille: Le fil (Labels/EMI)
Keren Ann: Nolita (Capitol/EMI)
VA: Ich möchte ein Eicher sein (Poor
Records/Al!ve)
Karin Clerq: Aprés l`amour (PIAS)
Mickey 3d: Matador (EMI)
4. Franzosen-Acts live auf Tour
Einen schönen Überblick über die Konzerte französischer
und frankophoner Acts bietet die Seite des Berliner Exportbüros:
www.french-music.org/concerts
Mini Moustache
Die Begeisterung für französischen Pop trägt hierzulande
Früchte: Mini Moustache sind eine recht amüsante neue Rock-Pop-Band
aus Deutschlands Südwesten, genauer aus Mannheim. Infos unter www.minimoustache.de
.
Und wer die Band auf ihrer Tour im vergangenen Oktober gesehen hat, der
wird mir beipflichten: das hat Klasse und macht Spass. Sympathischer,
musikalisch gut gemachter französischer Disco-Rock - La Boum rockt.
Was die feinen Phonoboy in Sachen Rock und Beat draufhaben, machen diese
Fake-Franzosen mit Disco. Wobei auch die Bühnenpräsenz und Entertainerqualitäten
der Gruppe nichts zu wünschen übrig lassen. So gesehen jüngst
im Stuttgarter Schocken, als die Band vor meiner TOUR E FRANCE den vollgepackten
Laden begeistert hat. Im März wird es wieder auf Tour gehen. Wer
die Band buchen möchte, wende sich bitte ans Management der Gruppe,
den umtriebigen schwäbischen Italiener Dino Borsellino: booking@minimoustache.de
Fr 10.03.2006 Berlin-Roter Salon, Auftritt im Rahmen der Tour de France
Watcha Clan
Sehr tanzbares Multi-Kulti-Reggae-World-Gemisch. Infos auf www.watchaclan.com
01.12. Hamburg-Hafenklang
02.12. Kiel-Alte Meierei Club
03.12. Lübeck-Treibsand Club
04.12. Berlin-Kato
Mei Tei Sho
Gerade war man noch mit den Kollegen aus Lyon, Peuple d`l herbe und Hightone
unterwegs, nun machen Mei Tei Sho alleine was los. Heftige Mixtur aus
Afro-Jazz und Rock mit Reggae.
03.12. Heidelberg-Halle 2
04.12. Stuttgart-Laboratorium
05.12. Bonn-Klangstation
07.12. Bremen-Schlachthof
08.12. Rostock-Mau Club
09.12. Lübeck-Treibsandclub
10.12. Leipzig-Moritzbastei
NoJazz
Ziemlich gute Mixtur aus Jazz, Dub, Funk, Electronic Rock, etwas Rap und
vielem anderen. So zu hören auf "Have Fun", dem neuen Werk
der Pariser Band. Mehr Infos unter www.transatlantico.com
8.12. Bremen-Schlachthauf
9.12. Friedrichshafen-Bahnhof Fischbach
10.12. A-Innsbruck-Treibhaus
12.12. Hannover-Jazzclub
13.12. Berlin-Tränenpalast
15.12. Darmstadt-Centralstation
16.12. CH-Zürich-Moods
17.12. CH-Rubigen-Mühle Hunziken
18.12. Trier-Forum
19.12. Köln-Underground
Vermeulen
Feiner Songwriter, der schon vergangenen Herbst auf Tour war.
08.12. Potsdam-Nikolaisaal
Yann Tiersen
Mit dem Erfolg des Soundtracks zur "Fabelhaften Welt der Amélie"
begann vor vier Jahren die neuerliche Begeisterung deutscher Musikfans
für französischen Pop wieder zu erwachen. Tiersen, einer der
wichtigsten Vertreter des modernen französischen Pops, führte
allerdings auch in Frankreich vor seinem Soundtrack-Erfolg ein Schattendasein.
Musikalisch irgendwo zwischen französischem Chanson, minimalistischen
Pop, moderner Klassik und Soundtrackmusik, wie sie auch die Kollegen Michael
Nyman (der Hauskomponist des brittischen Filmemachers Peter Greenaway)
oder der leider viel zu wenig bekannte Wim Mertens schon vor ihm gemacht
haben, liegen Tiersens Kompositionen. "Les Retrouvailes" heisst
sein jüngstes Album, das wir hier auch schon vorgestellt hatten.
Live ist das unbedingt auch zu empfehlen. Wobei es Monsieur Tiersen zur
Zeit beliebt, zu rocken. Wie jüngst beim wunderbaren Konzert in der
Münchner Muffathalle zu erleben. Mit zwei Gitarren, Bass, Keybaords
und Drums wurde dort vor allem im zwieten Teil des gut zweistündigen
Konzertes ordentlich gerockt. Nach den Konzerten im Oktober kommt Yann
Tiersen nun noch einmal für zwei Shows nach Deutschland. Mehr Infos
zur Tour auf www.francophonic.com
14.12. Potsdam-Nikolaisaal
20.01. Stuttgart-Theaterhaus
Camille
Nach zwei tollen eigenen Platten und ihrer Hauptrolle beim Wave-Projekt
Nouvelle Vague wird Camille vor allem auch live geschätzt. Im Dezember
holt sie ein ausgefallenes Konzert im Kölner Stadtgarten nach.
Ihr jüngstes Album "Le Fil" verkaufte sich in Frankreich
stolze 200 000 mal und hat damit Doppel-Gold erreicht. Jüngst hat
die Sängerin den "Prix Constantin" (den französichen
Mercury Preis) gewonnen. Diesen renommierten Preis gewannen in den Jahren
zuvor Cali (2004) und Mickey 3d (2003).
18.12. Köln-Stadtgarten
Trio Rouge
Französisch-italienisches Trio zwischen Jazz und "Weltmusik".
Sängerin Lucilla Galeazzi, Tuba-Spieler Michel Godard und Cellist
Vincent Courtois verarbeiten traditionelle italienische Lieder auf ihre
eigene Art und Weis. Infos unter www.bseliger.de
13.01. CH-Rubigen, Mühle Hunziken
14.01. CH-Luzertn, Boa
15.01. A-Salzburg, Jazz:: it
16.01. Passau, Café Museum
17.01. Hamburg, Fabrik
20.01. Bielefeld, Bunker Ulmenwall
21.01. Berlin, Kulturbrauerei-Mashinenhaus
22.01. Frankfurt, Brotfabrik
La Crevette d`Acier
Typische französische Multi-Kulti-Kapelle zwischen Chanson und Folk,
Tango, Bossa Nova, World Music aus verschiedensten Regionen, Rock und
prächtigem schwarzem Humor.
17.01. Bonn, Brotfabrik
18.01. Leipzig, Nato
19.01. Potsdam, Nikolaisaal
22.01. Berlin, Kesselhaus
Jean-Jacques Perrey
Monsieur Perrey ist eine echte Kultfigur der internationalen Prä-Elektronik-Szene.
Als Mitbegründer des Space Age Pops vor mehr als 40 Jahren beeinflusste
Perrey unzählige jüngere elektronische Musiker. Sein Track "Psyché
Rock" von 1967 ist ein echter Klassiker (unlängst auf dem Sampler
"French Cuts 3" wiederveröffentlicht).
Vor kurzem hat er mit dem Synthesizer-Enthusiasten Dana Countryman ein
neues Album eingespielt: im Februar kommt der 76jährige exklusiv
für einen Auftritt zum empfehlenswerten elektronischen Festival Transmusicale
(Infos unter www.clubtransmusicale.de)
07.02.2006 Berlin-Maria (im Rahmen des Festivals Transmusicale)
Saian Supa Crew
Neben den aus Marseille kommenden IAM ist die Pariser Crew das Beste aus
Frankreichs HipHop-Szene, wie sie mit ihrem gerade erschienen dritten
Album "Hold Up" (siehe auch CD-Vorstellungen) untersteichen.
Live sind die flinken Rapper mit Old-School-Human-Beat-Box eine Klasse
für sich. Mehr unter www.saiansupacrew.com
17.02. Freiburg-Jazzhaus
18.02. Erlangen-E-Werk
19.02. A-Wien, Szene
21.02. CZ-Prag, Abaton
22.02. Berlin, Maria
23.02. Hamburg-Grünspan
24.02. Münster-Skaters Palace
25.02. München-Muffathalle
26.02. Schorndorf-Manufaktur
27.02. Frankfurt-Mousonturm
01.03. Heidelberg-Karlstorbahnhof
02.03. Köln-Live Music Hall
Le Pop auf Tour
mit Françoiz Breut und Mathieu Boogaerts
Nach ihrem erfolgreichen Auftritt im Berliner Roten Salon schicken die
Kölner Kollegen Anfang 2006 ihre beiden Solokünstler Françoiz
Breut und Mathieu Boogearts, jeweils mit Begleitung, auf Tour. Auch wenn
ich die Breut bei ihrem insgesamt sehr schönen Berliner Konzert dann
auf Dauer doch ein wenig, hmm, anstrengend, zu trist und melancholisch
fand, sollte man sich das Package unbedingt ansehen. Setzt doch auch Monsieur
Boogaerts einen schönen, freundlicheren Kontrapunkt zur gelegentlich
allzu plakativ ausgestellten Tristesse. Im Anschluss an die beiden Konzerte
legen die geschätzten Kollegen von "LePop", Rolf Witteler
und Oliver Fröschke, noch auf.
Alle Infos unter www.bseliger.de
und www.lepop.de
25.2 Duisburg-Hundertmeister
26.2. Karlsruhe-Tollhaus
28.2. Stuttgart-Theaterhaus
01.3. L-Esch-zur-Alzette- Kulturfabrik
02.03. Aachen-Jakobshof
03.03. Saarbrücken-Garage
04.03. Erlangen-E-Werk
05.03. Dresden-Socieätstheater
06.03. Leipzig-Nato
07.03. Berlin-Kapital
08.03. Bremen-Güterbahnhof
09.03. Hamburg-Fabrik
10.03. Köln-Stadtgarten
Bratsch
Ausgesprochen vielseitige, sehr musikalische französische "Folk"-Band,
die seit Jahren mit ihren Liedern zwischen Jazz, Balkan-Beat, französischem
Chanson, Klezmer und vielem anderen unterwegs ist.
02.03. Karlsruhe, Tollhaus
03.03. Esslingen, Dieselstrasse
04.03. A-Salzburg, Jazz:it
05.03. A-Wien, Porgy & Bess
07.03. Frankfurt, Brotfabrik
09.03. Regensburg, Alte Mälzerei
10.03. Leipzig. Nato
11.03. Berlin, Arena-Glashaus
12.03. Dresden, Societätstheater
6. Meine Playlist: Nicht nur französisches
Richard Buckner & Jon Langford: Sir
Dark Invader vs. The Fanglord...britische-amerikanische Verbrüderung.
Buckner ist ein guter Country-Songwriter, Langford der Kopf der grandiosen
britischen Mekons, die der verstorbene Rockjournalist Lester Bangs einst,
nicht ganz zu unrecht, als revolutionärste Band der Rockgeschichte
bezeichnet hat. Country-Punk.
Wolf Parade: Aopologies To The Queen Mary...schräger
Indierock
The Go! Team: Thunder Lightning Strike.......Avanti
Diletanti! So haben Chumbawamba früher mal geklungen, als sie noch
politisch und wichtig waren. Spassiger Pop.
Element Of Crime: Der Mittelpunkt der Welt........Sven
Regener schreibt mit die besten deutsche Texte. Poetisch und humorvoll.
Musikalisch nach wie vor sehr sehr hübscher schläfriger romantischer
Rock. Wenn ich französischen Freunden gute deutschsprachige Musik
empfehle, dann diese Berliner Band, der auch im 20sten Jahr ihres Bestehens,
die Ideen nicht ausgehen. Sven Rgener kennt man inzwischen auch als Buchautor
("Herr Lehmann", "Neue Vahr Süd"):
Funny van Dannen: Authentic Trip........Deutschlands
bester, lustigster und produktivster Songschreiber. Das neue Album des
Berliners wurde bei zwei Auftritten in Münchens Registratur im September
2005 mitgeschnitten.
Dionysos: Monsters In Love....neben Mickey
3d Frankreichs beste Indierocker.
Katerine: Robots après tout.....funky
und rockig ist Katerines neue
The Duke Spirit: Cuts across the land.....Briten,die
eher nach amerikanischem Undergroundrock klingen mit toller Sängerin:
sonic youth meets frühe Patti Smith
Art Brut: Bang Bang Rock and Rolll....vergesst
Block Party, Franz Ferdinand & Co. Art Brut sind das zur Zeit Beste
von der Insel! Auch live sehr charmant und überzeugend Platte des
Jahres 2005!.
The Fall: Fall Heads Roll.......Kotzbrocken
Mark E. Smith sieht zwar noch zehn Jahre älter aus als er tatsächlch
ist, mcaht aber immer noch tolle Songs.
--
Kontakt:
Thomas Bohnet
Postfach 14 06 46
80456 München
Meine homepage: www.le-tour.net
|
|